Mit dabei in Düsseldorf: tausende Beschäftigte aus dem Bildungswesen und von der Polizei. Bei der Vorkundgebung auf den Rheinwiesen forderten Ayla Çelik und Patrick Schlüter, die Landesvorsitzenden von GEW und GdP, die Arbeitgeber eindringlich auf, endlich ihrer Verantwortung für die Kolleginnen und Kollegen gerecht zu werden!
Bislang hat die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Die Arbeitgeberseite stellt Lohnerhöhungen nur knapp über der Inflationsgrenze in Aussicht. Ein absolutes Unding, finden GEW und GdP – ein Hohn für die Beschäftigten! „Die Kolleginnen und Kollegen gehen tagtäglich an ihre Belastungsgrenzen und darüber hinaus, um gute Arbeit im öffentlichen Dienst möglich zu machen“, mahnte GEW-Landeschefin Ayla Çelik. „Ein gut ausgestatteter öffentlicher Dienst ist eine zentrale Voraussetzung für verlässliche Daseinsvorsorge.“ GdP-Landesvorsitzender Patrick Schlüter fand deutliche Worte für die Ignoranz der Arbeitgeber: „So geht man nicht mit Menschen um, die diesen Staat am Laufen halten!“
Die Gewerkschaften fordern 7% mehr Geld, mindestens aber 300 Euro – bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten. „Wir wollen eine faire Bezahlung – ohne Ausreden, ohne Verzögerungen“, drängte Schlüter. „Unsere Forderungen sind notwendig und gerecht“, betonte Çelik. Die Arbeitgeber indes verkennen offensichtlich den Ernst der Lage. Personalmangel und Überlastung sind Alltag im Öffentlichen Dienst. Die Vorsitzenden von GEW und GdP sind sich einig: Das muss sich ändern – jetzt! Dafür sind attraktive Löhne und Gehälter nötig.







