„Wir haben schon heute knapp 8.000 unbesetzte Stellen, die Landesregierung hat 10.000 neue Lehrkräfte im Koalitionsvertrag versprochen – diesem Ziel wird das Handlungskonzept nicht gerecht. Der Lehrkräftemangel ist eines der drängendsten Probleme, das die Bildungspolitik lösen muss.“ kommentiert sie das Maßnahmenpaket.
Gewerkschaftlicher Widerstand gegen Vorgriffsstunden
Die Gewerkschafterin zeigt sich dagegen erfreut, dass der gewerkschaftliche Widerstand gegen die Vorgriffsstunde gewirkt hat: „Das wichtigste Fazit des Tages: Ministerin Feller hat angekündigt, dass es – zumindest vorerst – das zunächst angedachte Mittel der Vorgriffsstunden zur Bekämpfung des Lehrkräftemangels nicht geben wird. Dies ist ein Etappensieg, der ohne den Einsatz der Gewerkschaften nicht möglich gewesen wäre. Eine Erhöhung der Arbeitszeit ist den Lehrkräften nicht zumutbar und mit uns als Gewerkschaft nicht machbar. Die Lehrkräfte arbeiten bereits jetzt über ihre Belastungsgrenze hinaus. Die Arbeitsbedingungen müssen besser werden, nicht schlechter, damit wir Menschen für das System gewinnen! Die Bekämpfung des Lehrkräftemangels kann nur mit einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen einhergehen.“








