WBG 27-197

Hochsensibilität bei Erwachsenen und Kindern

Was Lehrende, Pädagog*innen sowie Erzieher*innen darüber wissen sollten

Plätze verfügbar
Gesundheit Bildungsangebote WBG Primarstufe Sekundarstufe I Sekundarstufe II Erzieher*innen
12.
März 2027
17.00 - 19.30 Uhr
Onlineveranstaltung
Min.

 

Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind ca. 30 % aller Menschen hochsensibel. Das ist eine erheblich größere Zahl als es z.B. ADHS -Betroffene oder Menschen mit Autismusspektrumsstörungen sind. Da aber auch Hochsensibilität zu den neurodiversen Besonderheiten zählt, soll im Webinar auch auf die Unterschiede kurz eingegangen werden.

In dieser Veranstaltung soll es aber vorrangig darum gehen, Hochsensibilität zunächst mal zu erkennen und zu verstehen.

Woran erkenne ich bei mir selber - als Lehrperson oder bei anderen Erwachsenen, ob jemand hochsensibel ist, und was bedeutet das für das eigene Leben? Ähnliches gilt für Kinder. Woran erkennt man, ob ein Kind hochsensibel ist? Welche typischen Merkmale zeigen sich im Schulalltag? Dazu gibt es unter Anderem Vorschläge für wissenschaftlich fundierte Testverfahren, die jeder selbst machen kann oder Lehrende sogar für ihre Schüler*innen machen können.

Da Reizüberflutung und starke Emotionen ein wichtiges Thema für hochsensible Menschen sind, soll es hier auch darum gehen, wie man damit gut und gegebenenfalls unterstützend umgehen kann. Weil auch eine erhöhte Empathiefähigkeit zu den typischen Merkmalen der Hochsensibilität gehört, wird es hier auch darum gehen, Lehrpersonen, die hochsensibel sind, zu zeigen, wie sie damit kräftesparend im Berufsalltag umgehen können. Ihre Empathie ist für sie einerseits ein Riesenvorteil, andererseits macht es den Berufsalltag auch sehr anstrengend und herausfordernd. Darum ist es gut, Methoden zu erlernen, wie man möglichst stressfrei durch den - leider oft ermüdenden, Alltag kommt. Dazu werden im Webinar geeignete Methoden vorgestellt.

Zudem werden Übungen eingeflochten, die sowohl Erwachsenen als auch Kindern helfen können, sich zu regulieren. Es gibt praktische Strategien und sofort umsetzbare Maßnahmen, um Stress zu reduzieren.

Fallbeispiele aus der Praxis sollen zeigen, wie Lehrpersonen zum Beispiel Kindern, die emotional überfordert sind mittels Co-Regulation helfen können, damit sie weiter gut und entspannt am Unterricht teilnehmen können. Es werden Methoden aufgezeigt, wie man die Ressourcen hochsensibler Kinder stärken, wie man ihre emotionale Selbstregulation unterstützen kann und wie man als Lehrperson oder Erziehende ihr Selbstvertrauen fördert.

Ort: Online-Seminar des DGB-Bildungswerk NRW e.V. c/o GEW NRW

Referentin: Annkathrin Brüseke

 

Für die Planung und Durchführung dieses Seminares ist das DGB-Bildungswerk NRW e.V. verantwortlich.

 

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Melanie Eichhorst, Alexandra Rösler

Nünningstr. 11, 45141 Essen

Telefon: 0201/29403-26

 

Für offene Fragen senden Sie uns bitte eine E-Mail: weiterbildung[at]gew-nrw.de

 

 

Termin:

12.03.2027 | 17.00 - 19.30 Uhr

Teilnahmebeitrag:

30,- Euro (GEW-Mitglieder)
25,- Euro (ermäßigt für z.B. LAA)
50,- Euro (Nichtmitglieder)