In dieser Veranstaltung können Sie lernen, das Verhalten eines Kindes oder eines Jugendlichen als Ausdruck seiner Bedürfnisse, Emotionen und subjektiven Wahrnehmung zu deuten. Daraus lassen sich Förderansätze entwickeln, die weit darüber hinausgehen, unerwünschtes Verhalten zu unterdrücken und dem Kind tatsächlich helfen.
Mit dem Komfortzonenmodell versuchen wir eine Definition für den Begriff "Schwierige Schüler" aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Das Vertragsmodell richtet den Blick auf die Beziehung zwischen Profis und Schüler:in, hilft so bei der Rollenklarheit und zeigt auch die Grenzen der pädagogischen Arbeit in Schule auf. Im Eulenmodell schließlich sehen wir genau, wie es dazu kommt, dass ein/eine Schüler*in beispielsweise gewalttätig wird oder wegläuft. Aus diesen Erkenntnissen lässt sich auch ableiten, wie schulische Förderung bei schwierigen Schüler*innen aussehen kann und wie Diagnostik funktioniert.
Wir nehmen ihre eigenen Schüler*innen unter die Lupe. In einem Praxisteil mit einer besonderen Form der „kollegialen Fallanalyse“ verstehen wir, welche Bedürfnisse, Emotionen und welche Wahrnehmung hinter dem schwierigen Verhalten stehen.
Gemeinsam finden wir heraus, welche Unterrichtsstrategien sinnvolle Interventionen darstellen.
Ort: Gladbeck
Termin: 26.01.2024 16:00 - 20:00 Uhr und 27.01.2024 9:00 - 16:00 Uhr
Teilnehmerbeitrag mit Übernachtung:
Für GEW-Mitgliede: 325,00 €
Für GEW-Mitglieder, ermäßigt: 210,00 €
Für Nichtmitglieder: 487,50 €
Referentin: Ulrike Kautz
Für die Planung und Durchführung dieses Seminares ist das DGB-Bildungswerk NRW e.V. verantwortlich.
Für offene Fragen senden Sie uns bitte eine E-Mail: weiterbildung@gew-nrw.de