HS-TAG 2024

Hauptschultag 2024

Gewalt verhindern! Stress vermeiden.

Plätze verfügbar
Fachtagung Sekundarstufe I
29.
Feb. 2024
09.00 - 16.00 Uhr
Bochum
Min.

Gewalt verhindern! Stress vermeiden! Unter diesem Motto steht der Hauptschultag der GEW NRW! Gewalt gegen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an Schulen nimmt immer mehr zu. Psychische Gewalt, Drohungen, Cybermobbing, aber auch tätliche Übergriffe sind keine Einzelfälle mehr. Unsere Veranstaltung setzt sich zum Ziel, mit einem praxisorientierten Programm Präventionsmöglichkeiten, aber auch Sofortmaßnahmen und sofortige Unterstützungsmaßnahmen und rechtlich sichere Handlungsmöglichkeiten für betroffene Beschäftigte bei konkreten Gewaltvorfällen aufzuzeigen.

Liebe Kolleg*innen, seid mit dabei und erlebt spannende Inputs, bereichernde Workshops und wertvollen Austausch!

Ablauf:

09.00 Uhr: Ankommen und Stehcafe

09.30 Uhr: Begrüßung

Stephan Osterhage-Klingler, stellvertretender Vorsitzender GEW NRW

 

10.00 Uhr: Gewalt an Schulen und Gewaltprävention

Andrea Salomon, Selbst & Bewusst eG

 

11.00 – 13.00 Uhr: Workshopphase 1

 

13:00 – 14:00 Uhr: Mittagspause

14:00 - 16:00 Uhr: Workshopphase 2

16: 00 Uhr: Ende

 

Anmeldeschluss: 12.02.2024

 

Datum: 29.02.2024

Ort: Bochum

 

TN-Gebühr:

30,00 € GEW-Mitglieder

10,00 € GEW-Mitglieder, ermäßigt (Studis und LAA)

50,00 € Nichtmitglieder

25,00 € Nichtmitglieder, ermäßigt (Studis und LAA)

 

Ansprechpartnerin:

GEW NRW

Frau Anke Ziolkowski

Nünningstr. 11, 45141 Essen

Tel.: 0201/29403-36

anke.ziolkowski@gew-nrw.de

 

Termin:

29.02.2024 | 09.00 - 16.00 Uhr

Teilnahmebeitrag:

30,- Euro (GEW-Mitglieder)
10,- Euro (GEW-Mitglieder ermäßigt)
50,- Euro (Nichtmitglieder)

Arbeitsgruppen

1 : 11.00– 13.00 Uhr

  • 1.1: Kommunikation in schwierigen Situationen. Wer kennt es nicht: Unangenehme, konfliktbeladene Gespräche mit Eltern und Schüler*innen, da diese "Schule" als Willkürveranstaltungen der Lehrkräfte verstehen. Wir geben einen Überblick über die Methodik effektiver und zeitsparender Gesprächsführung mit Eltern und die wichtigsten Schutzrechte als Lehrkraft.- Schutzrechte als abhängig Beschäftigter- Rechte und Pflichten der Eltern und Schüler- Konfliktgespräche mit Eltern- Ausweglose Situationen- Praxisübungen- Konfliktfälle und Praxistipps
  • 1.2: Du Jude!" Pädagogische Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus in der Schule. Antisemitische Einstellungen und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden stellen nicht erst seit dem brutalen Terrorangriff der Hamas ein gravierendes gesamtgesellschaftliches Problem dar, das auch nicht vor Schulen Halt macht. Antisemitismus zeigt sich dabei in immer wieder neuen Erscheinungsformen und dockt an aktuelle Entwicklungen an. Das stellt Pädagog*innen vor große Herausforderungen: Was ist überhaupt Antisemitismus? In welchen Facetten zeigt er sich an Schulen? Und welche Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus gibt es? Florian Beer von der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit - Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA) gibt Antworten auf diese Fragen und geht dabei auch auf aktuelle Herausforderungen ein.
  • 1.3: Umgang mit Belastungen. Weitere Infos folgen in Kürze.
  • 1.4: Gewalt gegen Lehrkräfte Prävention - Intervention - Nachsorge. Tätlichkeiten sowie verbale Angriffe und Cybermobbing gegen Lehrkräfte sind Themen der Öffentlichkeit. Die entsprechenden Fallzahlen scheinen nach oben zu gehen. Gewalt gegen Lehrkräfte kommt in nennenswertem Umfang in allen Schulformen vor, wird nach wie vor aber zu häufig bagatellisiert. Schwerpunktschulformen sind Förderschulen gefolgt von Grund-, Haupt- und Gesamtschulen. Inhalt der Veranstaltung wird sein, welche Formen von Gewalt auftreten, wie wir mit Angriffen auf Lehrkräfte umgehen, welche Möglichkeiten wir haben - während der Tat, direkt im Anschluss und auch in der Nachbearbeitung. Es wird erläutert, wer wann wie agieren muss oder sollte und wie Betroffenen angemessen geholfen werden kann. Beleuchtet werden die pädagogischen, die schulrechtlichen und die strafrechtlichen Fragen. Ebenso werden Vorschläge gemacht, wie sich eine Schule aufstellen kann, um Gewalt präventiv besser begegnen zu können.

2 : 14.00– 16.00 Uhr

  • 2.1: Kommunikation in schwierigen Situationen Wer kennt es nicht: Unangenehme, konfliktbeladene Gespräche mit Eltern und Schüler*innen, da diese "Schule" als Willkürveranstaltungen der Lehrkräfte verstehen. Wir geben einen Überblick über die Methodik effektiver und zeitsparender Gesprächsführung mit Eltern und die wichtigsten Schutzrechte als Lehrkraft.- Schutzrechte als abhängig Beschäftigter- Rechte und Pflichten der Eltern und Schüler- Konfliktgespräche mit Eltern- Ausweglose Situationen- Praxisübungen- Konfliktfälle und Praxistipps
  • 2.2: Du Jude!" Pädagogische Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus in der Schule. Antisemitische Einstellungen und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden stellen nicht erst seit dem brutalen Terrorangriff der Hamas ein gravierendes gesamtgesellschaftliches Problem dar, das auch nicht vor Schulen Halt macht. Antisemitismus zeigt sich dabei in immer wieder neuen Erscheinungsformen und dockt an aktuelle Entwicklungen an. Das stellt Pädagog*innen vor große Herausforderungen: Was ist überhaupt Antisemitismus? In welchen Facetten zeigt er sich an Schulen? Und welche Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus gibt es? Florian Beer von der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit - Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA) gibt Antworten auf diese Fragen und geht dabei auch auf aktuelle Herausforderungen ein.
  • 2.3: Umgang mit Belastungen. Weitere Infos folgen in Kürze
  • 2.4: Gewalt gegen Lehrkräfte Prävention - Intervention - Nachsorge. Tätlichkeiten sowie verbale Angriffe und Cybermobbing gegen Lehrkräfte sind Themen der Öffentlichkeit. Die entsprechenden Fallzahlen scheinen nach oben zu gehen. Gewalt gegen Lehrkräfte kommt in nennenswertem Umfang in allen Schulformen vor, wird nach wie vor aber zu häufig bagatellisiert. Schwerpunktschulformen sind Förderschulen gefolgt von Grund-, Haupt- und Gesamtschulen. Inhalt der Veranstaltung wird sein, welche Formen von Gewalt auftreten, wie wir mit Angriffen auf Lehrkräfte umgehen, welche Möglichkeiten wir haben - während der Tat, direkt im Anschluss und auch in der Nachbearbeitung. Es wird erläutert, wer wann wie agieren muss oder sollte und wie Betroffenen angemessen geholfen werden kann. Beleuchtet werden die pädagogischen, die schulrechtlichen und die strafrechtlichen Fragen. Ebenso werden Vorschläge gemacht, wie sich eine Schule aufstellen kann, um Gewalt präventiv besser begegnen zu können.