GS-TAG 2024

Grundschultag 2024 - Grundschule neu denken!

Unter diesem Motto steht der gemeinsame Grundschultag von GEW NRW und Grundschulverband NRW. Herzlich eingeladen sind Grundschullehrkräfte, Sonderpädagog*innen, MPT-Fachkräfte, sozialpädagogischen Fachkräfte in der Schuleingangsphase, Erzieher*innen, Schulsozialarbeiter*innen und Alltagshelfer*innen.

Plätze verfügbar
Fachtagung Primarstufe Berufseinsteiger*innen Lehramtsanwärter*innen Grundschule
18.
Mär. 2024
09.00 - 16.00 Uhr
Oberhausen
Min.

Bob Blume, Lehrer, Schulbuchautor, Blogger, Webvideoproduzent, Podcaster und Bildungsinfluencer ist mit dabei und beleuchtet die aktuelle Situation der (Grund)schulen und was Schule wirklich braucht, aus seiner Sicht. Unsere vielfältigen Foren beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Themen, die zum einen praktische Anregungen für die Arbeit an der Grundschule, aber auch individuelle Hilfestellungen für die Beschäftigten bieten. Im bildungspolitischen Gespräch mit Schulministerin Dorothee Feller suchen wir den Austausch darüber, was Grundschulen in NRW wirklich brauchen.

 

Ort: Oberhausen

Termin: 18. März 2024, von 9.00 - 16.00 Uhr

 

 

Programm

 

9:00 Uhr

Offener Anfang und Anmeldung

 

9:30 Uhr

Begrüßung durch die GEW NRW und den GSV NRW

 

10:00 Uhr

Plenum

Die (Grund)schule brennt - Bob Blume

 

11:00 Uhr

Foren Runde 1

 

12:30 Uhr

Mittagspause

 

13:30 Uhr

Foren Runde 2

 

15:00 Uhr

Plenum

Bildungspolitisches Gespräch „Was Grundschulen in NRW wirklich brauchen“

mit Schulministerin Dorothee Feller, Ayla Celik und N.N.

 

16:00 Uhr
Ende

 

 

Anmeldeschluss: 4. März 2024

 

Teilnahmegebühr:

30,- Euro – für GEW- und GSV-Mitglieder

50,- Euro – für Nichtmitglieder

10,- Euro für GEW- und GSV-Mitglieder Studis und LAA

25,- Euro – für Nichtmitglieder Studis und LAA

 

Dieser Tagungsbeitrag enthält Verpflegung sowie allgemeine Tagungskosten des Veranstalters. Fahrtkosten werden nicht erstattet. Die Rechnung kann an die Schuladresse gestellt werden, um die Abrechnung der Teilnahmegebühr aus dem schulischen Fortbildungsbudget zu erleichtern.

 

Angaben zur Überweisung des Teilnahmebeitrages und weitere Infos erhalten die angemeldeten Teilnehmer*innen mit der Anmeldebestätigung.

 

 

Ansprechpartnerin:

GEW NRW

Frau Anke Ziolkowski

Nünningstr. 11, 45141 Essen

Tel.: 0201/29403-36

anke.ziolkowski@gew-nrw.de

 

Termin:

18.03.2024 | 09.00 - 16.00 Uhr

Teilnahmebeitrag:

30,- Euro (GEW-Mitglieder)
10,- Euro (GEW-Mitglieder ermäßigt)
50,- Euro (Nichtmitglieder)

Arbeitsgruppen

1 : 11.00– 12.30 Uhr

  • 1.1: It's never wrong to get strong - Gewalt gegen Schulbeschäftigte. Jede*r Kolleg*in muss geschützt werden; Vorgesetzte haben die Pflicht, jegliche Gewalt zu ahnden. Wir zeigen die rechtlichen und praktischen Möglichkeiten, sich vor Gewalt zu schützen und gegen Gewalttäter*innen vorzugehen:- Definition physischer und psychischer Gewalt- Fürsorgepflicht der Schulleitung und des Dienstherrn- Ordnungsmaßnahmen: Verfahren und- Verhältnismäßigkeit- Notwehr und Nothilfe: Mit einem Bein im Gefängnis?- Strafanzeige und Strafverfolgung: Was kann ich tun - was muss mein Dienstherr tun?- Notfallpläne und Notfallpraxis: Die interne "110" im KollegiumReferent: Uwe Riemer-Becker
  • 1.2: ChatGPT in der Grundschule - Chancen, Stolpersteine, Wissenswertes. Der Workshop bietet Gelegenheit, die Möglichkeiten und Herausforderungen der Integration von Chatbot-Technologie in den Grundschulunterricht zu erkunden.Referent: Dr. Rolf Kretschmann
  • 1.3: Alltag mit Schulhund - tiergestützte Pädagogik kennenlernen. In diesem Workshop werden Unterrichtsideen, Spiele und Rituale zum Einsatz in der Grundschule vorgestellt. Neben einem kurzen Einblick in theoretische Hintergründe stellen wir auch ein Material für den Einsatz in der Klasse her.Referentin: Tina Schneider
  • 1.4: Work it easy - Wie kann ich die Schule gestalten und nicht die Schule mich? Wir entwickeln Techniken, die eigene Arbeit so zu organisieren, dass Raum für Kreativität und Schaffen bleibt.Referentin: Johanne Duensing
  • 1.5: Förderung von Basiskompetenzen. Basiskompetenzen sind die Grundlagen für erfolgreiches Lernen. Die Entwicklungsbereiche sind wie die untere Lage eines Turms. Fehlen "Steine" oder sind wenig ausgebildet, werden die Schwierigkeiten sich immer "bis oben" durchziehen. In diesem WS wolle wir uns ansehen, welche Entwicklungsbereiche es gibt, wofür sie wichtig sind und wie sie im schulischen Kontext gefördert werden können? Aber auch: wo sind die Grenzen der schulischen Förderung und welche außerschulischen Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?AG Sozialpädagogik, GEW NRW
  • 1.6: Summerhill & Co: Alltag an Demokratischen Schulen. An Demokratischen Schulen haben Schüler*innen ein sehr hohes Maß an Mitbestimmung über das eigene Lernen und über die Schulgestaltung. Sie können entscheiden, ob sie den Unterricht besuchen, welche Lehrer*innen an der Schule arbeiten und welche Regeln gelten sollen. Nach einer kurzen Einführung ins Thema können die Teilnehmer*innen des Workshops eine Demokratische Schule als virtuelle Umgebung besuchen. Abschließend wird gemeinsam diskutiert, welche Bausteine wie in der eigenen schulischen Praxis umgesetzt werden können. Referent: Dr. Tobias Lessner
  • 1.7: Mehrsprachige Ressourcen im (Fach-)Unterricht nutzen - Einblicke in analoge und digitale Einbindungsmöglichkeiten. Im Workshop wird zunächst beleuchtet, was ,Mehrsprachigkeit' ist und in welcher Form es sich in der Schulpraxis zeigen kann. Anschließend werden unterschiedliche Methoden zum Öffnen des Unterrichts für die Mehrsprachigkeit der Lernenden vorgestellt und erprobt. Diese umfassen sowohl analoge Möglichkeiten wie z.B. die Öffnung von Kleingruppenprozessen für mehrsprachige Interaktionen, oder digitale Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Produktion von mehrsprachigen Erklärvideos oder Büchern durch mehrsprachige Lernende. Ziel des Workshops ist die Sensibilisierung für eine kompetenzorientierten Sichtweise auf Mehrsprachigkeit sowie für praxisorientierte Umsetzungsmöglichkeiten, die im Regelunterricht jederzeit einsetzbar sind und keinen, Extraunterricht benötigen.Referent: Prof. Dr. Taha Kuzu
  • 1.8: Lernwirksames Unterrichten mit Tablets in der Grundschule. Landesweit sind mittlerweile viele Grundschulen mit Tablets ausgestattet. Die neuen Lehrpläne sehen Digitalisierung als ein Querschnittsthema. Bei der Umsetzung stecken die Hürden jedoch häufig im Detail: Störungsanfällige Technik, zu wenig Geräte, keine App-Lizenzen oder fehlender Internetzugang. Unter Berücksichtigung dieser Hürden werden im Workshop konkrete und niederschwellige Unterrichtsbeispiele vorgestellt und erprobt. Diese zeigen, wie Tablets bereits mit den Standardfunktionen einen wirklichen Mehrwert für den Unterrichtsalltag darstellen können. Referentin: Stefanie Maurer
  • 1.9: Lernen neu denken - fu?r eine bedingungslose Orientierung an dem, was Kinder wirklich brauchen. Dortmunder Nordstadtgrundschulen zeigen, wie Kinder gut begleitet an vielfa?ltigen außerschulischen Lernorten und in kleinen Gruppen das Lernen wieder "begreifen". In Kleingruppen können die Teilnehmer*innen mit den Referent*innen und Beteiligten diskutieren und Impulse fu?r die eigene pädagogische Praxis mitnehmen.Referent*innen: Christiane Mika (Libellen Grundschule, Dortmund), N.N. (Querwaldein
  • 1.10: Freiday - Lernen die Welt zu verändern. Gemeinsam erfahren wir, wie Kinder Projekte entwickeln. Wir erfahren, wie eine mögliche Tagesstruktur des Freiday aussehen kann und tauschen uns über die Nutzung verschiedener Methoden, Materialien und digitaler Medien aus, sprechen über Herausforderungen, Hürden und mögliche Lösungswege und erfahren, wie der Freiday den Schulalltag beeinflusst und verändert.Referentin: Ineke Driller

2 : 13.30– 15.00 Uhr

  • 2.1: It's never wrong to get strong - Gewalt gegen Schulbeschäftigte. Jede*r Kolleg*in muss geschützt werden; Vorgesetzte haben die Pflicht, jegliche Gewalt zu ahnden. Wir zeigen die rechtlichen und praktischen Möglichkeiten, sich vor Gewalt zu schützen und gegen Gewalttäter*innen vorzugehen:- Definition physischer und psychischer Gewalt- Fürsorgepflicht der Schulleitung und des Dienstherrn- Ordnungsmaßnahmen: Verfahren und- Verhältnismäßigkeit- Notwehr und Nothilfe: Mit einem Bein im Gefängnis?- Strafanzeige und Strafverfolgung: Was kann ich tun - was muss mein Dienstherr tun?- Notfallpläne und Notfallpraxis: Die interne "110" im KollegiumReferent: Uwe Riemer-Becker
  • 2.2: ChatGPT in der Grundschule - Chancen, Stolpersteine, Wissenswertes. Der Workshop bietet Gelegenheit, die Möglichkeiten und Herausforderungen der Integration von Chatbot-Technologie in den Grundschulunterricht zu erkunden.Referent: Dr. Rolf Kretschmann
  • 2.3: Alltag mit Schulhund - tiergestützte Pädagogik kennenlernen. In diesem Workshop werden Unterrichtsideen, Spiele und Rituale zum Einsatz in der Grundschule vorgestellt. Neben einem kurzen Einblick in theoretische Hintergründe stellen wir auch ein Material für den Einsatz in der Klasse her.Referentin: Tina Schneider
  • 2.4: Work it easy - Wie kann ich die Schule gestalten und nicht die Schule mich? Wir entwickeln Techniken, die eigene Arbeit so zu organisieren, dass Raum für Kreativität und Schaffen bleibt.Referentin: Johanne Duensing
  • 2.5: Förderung von Basiskompetenzen. Basiskompetenzen sind die Grundlagen für erfolgreiches Lernen. Die Entwicklungsbereiche sind wie die untere Lage eines Turms. Fehlen "Steine" oder sind wenig ausgebildet, werden die Schwierigkeiten sich immer "bis oben" durchziehen. In diesem WS wolle wir uns ansehen, welche Entwicklungsbereiche es gibt, wofür sie wichtig sind und wie sie im schulischen Kontext gefördert werden können? Aber auch: wo sind die Grenzen der schulischen Förderung und welche außerschulischen Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?AG Sozialpädagogik, GEW NRW
  • 2.6: Summerhill & Co: Alltag an Demokratischen Schulen. An Demokratischen Schulen haben Schüler*innen ein sehr hohes Maß an Mitbestimmung über das eigene Lernen und über die Schulgestaltung. Sie können entscheiden, ob sie den Unterricht besuchen, welche Lehrer*innen an der Schule arbeiten und welche Regeln gelten sollen. Nach einer kurzen Einführung ins Thema können die Teilnehmer*innen des Workshops eine Demokratische Schule als virtuelle Umgebung besuchen. Abschließend wird gemeinsam diskutiert, welche Bausteine wie in der eigenen schulischen Praxis umgesetzt werden können. Referent: Dr. Tobias Lessner
  • 2.7: Mehrsprachige Ressourcen im (Fach-)Unterricht nutzen - Einblicke in analoge und digitale Einbindungsmöglichkeiten. Im Workshop wird zunächst beleuchtet, was ,Mehrsprachigkeit' ist und in welcher Form es sich in der Schulpraxis zeigen kann. Anschließend werden unterschiedliche Methoden zum Öffnen des Unterrichts für die Mehrsprachigkeit der Lernenden vorgestellt und erprobt. Diese umfassen sowohl analoge Möglichkeiten wie z.B. die Öffnung von Kleingruppenprozessen für mehrsprachige Interaktionen, oder digitale Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Produktion von mehrsprachigen Erklärvideos oder Büchern durch mehrsprachige Lernende. Ziel des Workshops ist die Sensibilisierung für eine kompetenzorientierten Sichtweise auf Mehrsprachigkeit sowie für praxisorientierte Umsetzungsmöglichkeiten, die im Regelunterricht jederzeit einsetzbar sind und keinen, Extraunterricht benötigen.Referent: Prof. Dr. Taha Kuzu
  • 2.8: Lernwirksames Unterrichten mit Tablets in der Grundschule. Landesweit sind mittlerweile viele Grundschulen mit Tablets ausgestattet. Die neuen Lehrpläne sehen Digitalisierung als ein Querschnittsthema. Bei der Umsetzung stecken die Hürden jedoch häufig im Detail: Störungsanfällige Technik, zu wenig Geräte, keine App-Lizenzen oder fehlender Internetzugang. Unter Berücksichtigung dieser Hürden werden im Workshop konkrete und niederschwellige Unterrichtsbeispiele vorgestellt und erprobt. Diese zeigen, wie Tablets bereits mit den Standardfunktionen einen wirklichen Mehrwert für den Unterrichtsalltag darstellen können. Referentin: Stefanie Maurer
  • 2.9: Lernen neu denken - fu?r eine bedingungslose Orientierung an dem, was Kinder wirklich brauchen. Dortmunder Nordstadtgrundschulen zeigen, wie Kinder gut begleitet an vielfa?ltigen außerschulischen Lernorten und in kleinen Gruppen das Lernen wieder "begreifen". In Kleingruppen können die Teilnehmer*innen mit den Referent*innen und Beteiligten diskutieren und Impulse fu?r die eigene pädagogische Praxis mitnehmen.Referent*innen: Christiane Mika (Libellen Grundschule, Dortmund), N.N. (Querwaldein
  • 2.10: Freiday - Lernen die Welt zu verändern. Gemeinsam erfahren wir, wie Kinder Projekte entwickeln. Wir erfahren, wie eine mögliche Tagesstruktur des Freiday aussehen kann und tauschen uns über die Nutzung verschiedener Methoden, Materialien und digitaler Medien aus, sprechen über Herausforderungen, Hürden und mögliche Lösungswege und erfahren, wie der Freiday den Schulalltag beeinflusst und verändert.Referentin: Ineke Driller