Bildung gegen Spaltung

Dorothea Schäfer, Vorsitzende der GEW NRW, eröffnete den eintägigen Landesgewerkschaftstag in Duisburg am 25. November 2017. Auf die Delegierten warteten Antragspakete zu den großen Themen Landeshaushalt – Bildungsfinanzierung – Schulrecht, Bildungspolitik, Tarifpolitik – Besoldung – Dienstrecht, Hochschule und Forschung, Mitbestimmung – Personalvertretung, Organisationspolitik – Satzung und Gesellschaftspolitik. Den aktuellen Stand aller Anträge und Beschlüsse können Mitglieder im internen Bereich nach Log-in jederzeit einsehen. Als Gäste hörten die Teilnehmer*innen des Gewerkschaftstags Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, der zu „Bildung gegen Spaltung“ referierte, und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, der Bildung zu seinem Kernthema gemacht hat.

Meldungen zum Gewerkschaftstag 2017

Lehrkräftemangel
Lehrkräftemangel: Sozial selektiv und bildungsfeindlich

Besonders intensiv erörterten die Delegierten beim Gewerkschaftstag der GEW NRW den Lehrkräftemangel, der zunehmend die Bildungsqualität bedroht und soziale Ungleichheit an den Schulen verstärkt.

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Gewerkschaftstag 2017
Für Bildung gegen Spaltung

NRWs Bildungssystem muss dafür Sorge tragen, alle Menschen gut zu bilden und qualifiziert auszubilden. Die GEW NRW ist dabei verlässliche Partnerin – das zeigen die Beschlüsse des Gewerkschaftstags.

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Gewerkschaftstag
Interview: Aufstieg durch Bildung ermöglichen

Wie stark der schulische Erfolg von der sozialen Herkunft abhängt, belegen PISA-Studien immer wieder. Zu „Bildung gegen Spaltung“ referierte Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani beim Gewerkschaftstag 2017.

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Pressemitteilungen 2017
400 Delegierte beim Gewerkschaftstag in Duisburg

Die GEW NRW fordert, den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg endlich zu durchbrechen. Landesregierung und Landtag müssen Maßnahmen gegen die Bildungsbenachteiligung ergreifen.

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Gewerkschaftstag 2017
Schule muss Armut in den Mittelpunkt rücken

Aufstieg durch Bildung – mit diesem Phänomen setzt sich Bildungsforscher Aladin El-Mafaalani auseinander. Wie Schule heute sein muss, damit jedes Kind aufsteigen kann, erklärt er im Interview.

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Gewerkschaft wirkt!

Vom 21. bis 23. April 2016 versammelten sich 400 Delegierte aus NRW in der Bielefelder Stadthalle, um den Landesvorstand der Bildungsgewerkschaft in NRW neu zu wählen und die politischen Leitlinien für die nächsten Jahre zu bestimmen.

Neben dem Leitantrag des GEW-Landesvorstandes zur Tarifpolitik fanden folgende Themenschwerpunkte besondere Berücksichtigung: Arbeitszeit, Menschenrecht auf Bildung, Digitalisierung der Bildung, Inklusion und die Satzung der GEW NRW. Der Landesvorstand der GEW NRW wurde nach der Legislaturperiode von drei Jahren neu gewählt. Dorothea Schäfer ist erneut als Landesvorsitzende, Maike Finnern und Sebastian Krebs als stellvertretende Vorsitzende gewählt.


Gegen prekäre – für „Gute Arbeit“

Am 25. Oktober 2014 diskutierten rund 400 Delegierte in Oberhausen zum Themenschwerpunkt „Prekäre Beschäftigung im Bildungsbereich“.

Die zentralen Beschlüsse lauteten neben dem Leitantrag „Prekäre Beschäftigung skandaliseren, Diskriminierung verhindern“: Situation der Lehrkräfte in Integrationkursen wer bestellt, muss bezahlen!, Offene Ganztagsschulen, Entgeltordnung im Sozial- und Erziehungsdienst, Befristungen im Schulbereich, Gesundheitsmanagement, COPSOQ, Inklusion braucht Qualität und Struktur, Schulzeitverkürzung, Menschenrecht auf Bildung, Grundsätze für die Beschäftigung an Hochschulen und Personalvertretung studentischer Beschäftigter.


    Gute Bildung braucht MEHR!

    Den Gewerkschaftstag im Jahr 2013, der vom 11. bis zum 13. April in Wuppertal stattfand, prägten die Auseinandersetzungen um die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen der Mitglieder der GEW NRW.

    Weitere wichtige Themen waren Konsequenzen aus der Tarifrunde 2013, Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention, Dienstrechtsreform, Hochschulzukunftsgesetz, U3-Betreuung und Kinderbildungsgesetz  sowie Weiterbildungspolitik.