Leiten und begleiten: Gedenkstättenfahrten

01.10.2020
Seminar − Wer sich für Gedenkstättenfahrten engagiert, steht häufig fachlichen und persönlichen Herausforderungen gegenüber - und oft fehlt ein Ort, sich darüber auszutauschen.
Veranstaltung Foto: iStock.com/kupicoo

Wer sich für Gedenkstättenfahrten engagiert, steht häufig fachlichen und persönlichen Herausforderungen gegenüber - und oft fehlt ein Ort, sich darüber auszutauschen.
Die Anforderungen an einen sensiblen Umgang mit Sprache sind für Leiter*innen von Fahrten hoch. Wo liegt die Balance zwischen sachlichen Informationen und empathischem Mitgefühl mit den Opfern? Ist ein Gedenken an die Opfer erwünscht? Und wie gestalten wir es? Was passiert nach der Gedenkstättenfahrt? Was wünschen wir uns als Leitende, was die Teilnehmenden? Emotionen, sowohl die der Teilnehmenden wie die eigenen, stehen im Raum, unabhängig von der Zielgruppe.

Über diese praxisbezogenen Fragen möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und neue Ideen entwickeln. Das Austauschseminar richtet sich an Leitungen von Gedenkstättenfahrten, an Lehrer*innen, die mit ihren Schüler*innen Gedenkorte besuchen, an Kolleg*innen in Betrieben, Verwaltungen oder bei einer Gewerkschaft die Gedenkstättenfahrten, z.B. mit Auszubildenden, organisieren sowie an Menschen aus Organisationen und Weiterbildungseinrichtungen, die hier engagiert sind.

Themen

  • Der Lernort „Gedenkstätte“
  • Gruppenvor- und Nachbereitung
  • Eine angemessene Sprache finden
  • Formen des Gedenkens und Erinnerns
  • Erwartungen und Befürchtungen
  • Erinnerungsort Alter Schlachthof

 

Anmeldungen über das DGB-Bildungswerk NRW

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