IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS

Informationen zum Film für Lehrkräfte

Regisseur Matti Geschonneck lässt in seinem Film IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS nach dem gleichnamigen Roman von Eugen Ruge die Zwänge der DDR wieder erlebbar werden.
IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS

Copyright: Hannes Hubach X Verleih AG

Berlin, Hauptstadt der DDR, 1989: SED-Mitglied und Patriarch der Familie Wilhelm Powileit (Bruno Ganz) wird 90 Jahre alt. Für die DDR, die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag – es wird der letzte sein.

Regisseur Matti Geschonneck inszeniert Wolfgang Kohlhaases kongeniales Drehbuch IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS mit Freiheit und Präzision, sensibler Komik und anrührender Tragik für die Leinwand. In dem Film nach dem gleichnamigen Roman von Eugen Ruge geht es um Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl). Während Wilhelm sich auf Nachbarn und Genossen vorbereitet, die ihm zum Geburtstag gratulieren und einen Orden verleihen wollen, hofft seine Ehefrau auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina) und Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben feste Plätze im parteikonformen Spektakel. Doch Sascha ist in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.

Vorführungen für Schulklassen

Vorstellungen für Schulklassen sind ab Kinostart möglich. Der Film eignet sich unter anderem für die Fächer Geschichte, politische Bildung, Sozialkunde, Gesellschaftskunde, Philosophie, Ethik und Deutsch.

Offizieller Kinostart: 1. Juni 2017

GEW-Mitglieder können aktuelle Kinofilme schon vor dem offiziellen Kinostart sehen. Anmeldungen zur Preview sind unter Veranstaltungen möglich.