Tragfähiger Kompromiss – Jetzt Urabstimmung

Arbeitgeber*innen haben nachgelegt

Die GEW NRW bewertet die Verständigung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeber*innen für die Beschäftigten des kommunalen Sozial- und Erziehungsdienstes (SuE) als tragfähigen Kompromiss. Die GEW-Verhandlungskommission auf Bundesebene empfiehlt den Gremien und Mitgliedern, das Ergebnis anzunehmen und die Einleitung einer Urabstimmung zum Ergebnis.

Im Vergleich zum Schlichterspruch haben die Arbeitgeber*innen noch einmal nachgelegt. Der Einstieg in eine Aufwertung des SuE-Berufsfeldes ist geschafft. So konnten erneute Streiks - z.B. in den Kitas in NRW - vermieden werden.

"Insbesondere jüngere Erzieher*innen in den Kindertagesstätten erhalten mehr Geld als in der Schlichtungsempfehlung vorgesehen, sagte Dorothea Schäfer, Vorsitzende der GEW in NRW, heute in Essen. Und weiter: "Es ist uns gelungen, außerhalb der regelmäßigen Gehaltsrunden für die Mehrheit der Beschäftigten zu strukturellen Verbesserungen und Einkommenssteigerungen zu kommen."