GEW trauert um verunglückte Lehrer*innen und Schüler*innen aus Haltern

Die GEW NRW ist erschüttert von der Nachricht des Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen, bei dem 150 Menschen ums Leben gekommen sind. Besonders berührt ist die GEW darüber, dass zwei Lehrer*innen und 16 Schüler*innen des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern, die von einem Schüleraustausch in Spanien zurückkehrten, unter den Toten sind.

"Wir sind fassungslos und in tiefer Trauer. Unsere Gedanken sind bei den Eltern und Angehörigen, den Kolleg*innen und Schüler*innen der Schule", erklärte Dorothea Schäfer, Landesvorsitzende der GEW, heute am späten Nachmittag in Essen.

Trotz der Trauer will die GEW an den für morgen geplanten Warnstreiks festhalten. Schäfer sagte wörtlich: "Wir haben sehr intensiv über die für morgen angesetzten Warnstreiks der tarifbeschäftigten Lehrkräfte nachgedacht. Wir haben uns aber entschieden, die geplanten Aktionen nicht generell abzusagen, auch wenn der Tag überschattet sein wird von dem tragischen Unglück heute. Selbstverständlich haben wir vollstes Verständnis für alle Kolleg*innen, die in dieser Situation nicht am Warnstreik teilnehmen werden. Bei den morgigen Kundgebungen werden wir in einer Schweigeminute der so tragisch Verunglückten gedenken."