OVP

Die OVP (Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung) ist der rechtliche Rahmen des Vorbereitungsdienstes.

Sie regelt Ablauf und Struktur, enthält besondere Vorschriften für die Ausbildung in den einzelnen Lehrämtern und umfasst alle wichtigen Vorschriften für die Staatsprüfung. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der OVP sind die in der Anlage 1 enthaltenen → Kompetenzen und Standards für die Ausbildung.

Kompetenzen und Standards für die Ausbildung

Als Anlage 1 sind die „Kompetenzen und Standards für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst und die Staatsprüfung“ obligatorischer Teil der OVP und definieren damit maßgeblich die Inhalte der Ausbildung in Schule und Seminar bis hin zur Prüfung. Sie korrespondieren mit dem verbindlichen Kerncurriculum, das die Ausbildung im Vorbereitungsdienst „konturiert und strukturiert“. Gemäß der OVP-Anlage konkretisiert sich der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Lehrer*innen in sechs Handlungsfeldern, in denen elf professionelle Handlungskompetenzen (analog KMK-Beschluss v. 12.6.2014) erworben werden können. Besonders herausgestellt wird das Handlungsfeld „Vielfalt als Herausforderung annehmen und als Chance nutzen“, das als richtungsweisend für das Lehrer*innenhandeln definiert wird. Die „Kompetenzen und Standards“ prägen nicht nur das Ausbildungsprogramm von ZfsL und Schulen, sondern bieten auch vielfältige Chancen für kollektive Diskussionen im Seminar und darüber hinaus auch für eine selbstständige Reflexion der eigenen Ausbildung und der weiteren Entwicklung von Professionalität und individueller Persönlichkeit als Lehrer*in.

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