Krankheit

Im Krankheitsfall informierst du umgehend Seminar und Ausbildungsschule, nach drei Tagen ist ein Ärztliches Attest mit der voraussichtlichen Dauer der Erkrankung erforderlich. Gemäß „Alimentationspflicht des Dienstherren“ werden die Bezüge weitergezahlt.

Bei längerer Erkrankung, wenn Fehlzeiten von mehr als sechs Wochen vorliegen, kann (nach §7(3) OVP) der Vorbereitungsdienst auf Antrag in der Regel um bis zu sechs Monate verlängert werden. Nimm in diesem Fall Kontakt mit dem zuständigen Personalrat auf. Lehrämter/Lehramtsbefähigung Lehramtsanwärter*innen (LAA) sollen während ihrer Ausbildung Einsicht in die besonderen Aufgaben und Probleme einer anderen Schulform oder Schulstufe nehmen (§ 12 OVP). Für LAA an Berufskollegs wird stattdessen ein vierwöchiges Praktikum vorgeschrieben. Nach § 3 LABG gibt es derzeit folgende Lehrämter: Lehramt an Grundschulen Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Lehramt an Berufskollegs Lehramt für sonderpädagogische Förderung Die Befähigung zum Lehramt für sonderpädagogische Förderung berechtigt zur Unterrichtserteilung in Förderschulen sowie in anderen Schulformen entsprechend den fachlichen und sonderpädagogischen Anforderung (GU). Die Befähigung zum Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen berechtigt auch zur Erteilung von Unterricht an Berufskollegs. Mit der Lehramtsbefähigung Haupt-, Real- und Gesamtschulen ist der Einsatz in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 an Gesamtschulen möglich. LAA, die vor Beginn des Vorbereitungsdienstes für zwei Lehrämter eine Master- oder Erste Staatsprüfung nachgewiesen haben, absolvieren den Vorbereitungsdienst und die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt ihrer Wahl. Wer während des Vorbereitungsdienstes ein weiteres Lehramt absolviert, setzt die Ausbildung in dem Lehramt fort, für das die Ausbildung begonnen wurde. Durch Ablegen der Staatsprüfung wird gem. § 15 LABG auch die Lehramtsbefähigung für das weitere Lehramt erworben.

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