Schulzeitverkürzung: G9 wird Regelfall

Eine Landesregierung von CDU und FDP hatte im Schulgesetz des Jahres 2006 eine Form der Schulzeitverkürzung etabliert, die schulfachlich unsinnig war und keinerlei gesellschaftliche Akzeptanz fand. Das hat die schwarz-gelbe Landesregierung korrigiert, nachdem zuvor alle Versuche der Optimierung durch die Landesregierung von SPD und GRÜNEN gescheitert waren. Sie konnten das Grundproblem der Verkürzung und Verdichtung in der Sekundarstufe I mit der Abkopplung des Gymnasiums nicht lösen. Ab dem Schuljahr 2019/2020 ist der neunjährige Bildungsgang am Gymnasium wieder der Regelfall. Die GEW NRW bedauert sehr, dass es jedoch weiterhin die Option für ein G8-Gymnasium geben soll. Viele schulfachliche Entscheidungen – wie beispielsweise der Beginn der zweiten Fremdsprache oder die Regelungen zu den Schulabschlüssen und Prüfungen am Gymnasium – finden die Zustimmung der Bildungsgewerkschaft.

Wichtige Dokumente


Meldungen zur Schulzeitverkürzung G8/G9

Pressemitteilungen 2016
CDU: Schulen sollen über G8/G9 entscheiden

Die GEW NRW wertet das von der CDU vorgestellte Schulkonzept als realitätsfern und den Zeitplan zur Umstellung als abenteuerlich und warnt davor, die Entscheidung zu G8/G9 den Schulen zu überlassen.

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Landtagswahl
Wahlkampfthema Schulzeitverkürzung

Die Abkopplung der Sekundarstufe I des Gymnasiums von anderen Schulformen und der fehlende mittlere Schulabschluss bei der Versetzung in die gymnasiale Oberstufe bleiben die Hauptprobleme von G8.

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Pressemitteilungen 2016
Reform der Schulzeitverkürzung

Die GEW NRW fühlt sich in ihrer Kritik an der Schulzeitverkürzung am Gymnasium bestätigt und fordert im anstehenden Landtagswahlkampf eine breite und im Ergebnis offene schulpolitische Debatte.

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Pressemitteilungen 2016
GRÜNE wollen Grundschullehrer*innen besser bezahlen

Aus Sicht der GEW NRW sind die Aussagen zur Besoldung der Lehrer*innen im Programmentwurf für die Landtagswahl zielführend.

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G8/G9
GEW begrüßt Kernaussage des SPD-Vorschlags zu G8

Die GEW NRW begrüßt, dass die SPD konstatiert, dass die wesentlichen Webfehler des G 8 durch schlichte Optimierungen nicht zu beseitigen sind.

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