Schulzeitverkürzung: G9 wird Regelfall

Eine Landesregierung von CDU und FDP hatte im Schulgesetz des Jahres 2006 eine Form der Schulzeitverkürzung etabliert, die schulfachlich unsinnig war und keinerlei gesellschaftliche Akzeptanz fand. Das hat die schwarz-gelbe Landesregierung korrigiert, nachdem zuvor alle Versuche der Optimierung durch die Landesregierung von SPD und GRÜNEN gescheitert waren. Sie konnten das Grundproblem der Verkürzung und Verdichtung in der Sekundarstufe I mit der Abkopplung des Gymnasiums nicht lösen. Ab dem Schuljahr 2019/2020 ist der neunjährige Bildungsgang am Gymnasium wieder der Regelfall. Die GEW NRW bedauert sehr, dass es jedoch weiterhin die Option für ein G8-Gymnasium geben soll. Viele schulfachliche Entscheidungen – wie beispielsweise der Beginn der zweiten Fremdsprache oder die Regelungen zu den Schulabschlüssen und Prüfungen am Gymnasium – finden die Zustimmung der Bildungsgewerkschaft.

Wichtige Dokumente


Meldungen zur Schulzeitverkürzung G8/G9

Landtagswahl
Volksbegehren für G9

In den Rathäusern der Kommunen in Nordrhein-Westfalen liegen seit Anfang Februar 2017 die Listen zur Unterschrift für das von der Elterninitiative „G9-jetzt! in NRW” initiierte Volksbegehren aus.

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Landtagswahl
Wahlkampfthema Bildung

„Schule NRW: Ein Jahr vor der Wahl“ – unter diesem Motto hatte das Bündnis „Länger gemeinsam lernen NRW“ ins Pädagogische Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen nach Villigst eingeladen.

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Landtagswahl
Sie werden sich schon einigen

Die Empfehlungen des Runden Tisches zu G8/G9 an die Landespolitik in NRW stammen vom 3. November 2014. Zweieinhalb Jahre vor der Landtagswahl schien das Thema abgeräumt, nun wird neu justiert.

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Gymnasium
Volksbegehren „G9-jetzt!“: Der falsche Weg!

In diesen Tagen startet das Volksbegehren der Initiative „G9-jetzt!“. Die GEW NRW lehnt den vorgelegten Gesetzentwurf ab.

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Landtagswahl
Lindners Mondfahrt

Die SPD überschreibt ihr Bildungsprogramm „Gute Schule. Beste Bildung.“ und knüpft damit an die Titel der bildungspolitischen Programme für die Landtagswahlen 2010 und 2012 an.

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