Schulzeitverkürzung: G9 wird Regelfall

Eine Landesregierung von CDU und FDP hatte im Schulgesetz des Jahres 2006 eine Form der Schulzeitverkürzung etabliert, die schulfachlich unsinnig war und keinerlei gesellschaftliche Akzeptanz fand. Das hat die schwarz-gelbe Landesregierung korrigiert, nachdem zuvor alle Versuche der Optimierung durch die Landesregierung von SPD und GRÜNEN gescheitert waren. Sie konnten das Grundproblem der Verkürzung und Verdichtung in der Sekundarstufe I mit der Abkopplung des Gymnasiums nicht lösen. Ab dem Schuljahr 2019/2020 ist der neunjährige Bildungsgang am Gymnasium wieder der Regelfall. Die GEW NRW bedauert sehr, dass es jedoch weiterhin die Option für ein G8-Gymnasium geben soll. Viele schulfachliche Entscheidungen – wie beispielsweise der Beginn der zweiten Fremdsprache oder die Regelungen zu den Schulabschlüssen und Prüfungen am Gymnasium – finden die Zustimmung der Bildungsgewerkschaft.

G8/G9
Landtag beschließt Rückkehr zu G9

In der letzten Plenarwoche vor der Sommerpause wurde das G9-Gesetz in NRW beschlossen. Die Schulzeitverkürzung G8 ist bald Geschichte. Auch der Vorschlag für den Belastungsausgleich liegt vor.

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G8/G9
Schulträger müssen bis 2022 auf Geld für G9 warten

Wenn der Landtag über das G9-Gesetz abstimmt, muss klar sein, wie die Kosten der Schulträger gedeckt werden sollen. Der Vorschlag für den Belastungsausgleich lässt Fragen unbeantwortet.

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Wichtige Dokumente


Meldungen zur Schulzeitverkürzung G8/G9

G8/G9
G9: Chance auf echte Neugestaltung nutzen

Nach 13 Jahren G8 heißt es für NRWs Schulen: Zurück zum Abitur nach neun Jahren. Grundsätzlich hat kaum jemand etwas dagegen, denn Lernen braucht Zeit. Aber wie kann die Umstellung vor Ort gelingen?

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Pressemitteilung 2018
Landesregierung mit schwacher Bilanz

Die GEW NRW stellt der Bildungspolitik der schwarz-gelben Landesregierung ein schlechtes Zwischenzeugnis nach einem Jahr Regierungsarbeit aus.

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G8/G9
G9: Was nichts kostet, ist nichts wert

Mehr als 530.000 Schüler*innen besuchen im aktuellen Schuljahr ein Gymnasium. Wenn die Schüler*innen bald ein Jahr länger zum Gymnasium gehen, wird das teuer.

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Pressemitteilungen 2018
Korrektur von G8 notwendig – Modell zweifelhaft

In der Landtagsanhörung über den Gesetzentwurf der Landesregierung zur Korrektur der gescheiterten Schulzeitverkürzung am Gymnasium hat die GEW NRW ihre grundsätzliche Kritik erneuert.

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G8/G9
Mit G9 sinkt die Nachmittagsbelastung in der Pubertät

Schulen in NRW stehen vor der Entscheidung für oder gegen G9. Schulleiter Uwe Voelzke aus Minden erklärt im Interview, warum G8 für ihn und sein Gymnasium keine Option sein kann.

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