Ausbildungsbeauftragte

Zu den Aufgaben von Ausbildungsbeauftragten gehören laut OVP (§13) „die Unterstützung der Kooperation zwischen Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und Schulen“ und „die ergänzende Beratung und Unterstützung der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter“.

Damit sind sie die wichtigsten Ansprechpartner*innen für die Lehramtsanwärter*innen (LAA) im Kollegium der Schule. Weitere Aufgaben der Ausbildungsbeauftragten, die von der Schulleitung im Benehmen mit der Schulkonferenz bestimmt werden (§ 13(1) OVP), sind „die Koordination von Lehrerausbildung innerhalb der Schulen“ (also nicht nur der Referendarausbildung, sondern der Ausbildung insgesamt, also z.B. auch des Praxissemesters) sowie „die Beratung der Schulleitungen“, die beide eher zu den erweiterten Schulleitungsaufgaben gehören. Das zeigt sich insbesondere bei der Beurteilung der LAA, denn Ausbildungsbeauftragte haben maßgeblichen Einfluss auf die Abschlussnote der Schulleitung: „Die Schulleiterin oder der Schulleiter soll vor abschließender Erstellung der Langzeitbeurteilung der oder dem Ausbildungsbeauftragten Gelegenheit zur Stellungnahme zum vorgesehenen Gesamtergebnis geben.“ (§ 13(2) OVP) Ausbildungsbeauftragte sollen regelmäßig selbst als → Ausbildungslehrer*innen tätig werden und an den → Eingangs- und Perspektivgesprächen an ihrer Schule teilnehmen.

Infos und Service zu Ausbildungsbeauftragten